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Bürgerbeteiligung: 2. Co-Creation-Workshop

Ein breiter Teilnehmerkreis aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Institutionen und Unternehmen hat 65 Projektideen zusammengetragen, diskutiert und daraus konkrete Maßnahmenpakete abgeleitet.

Ziel des Modellprojekts Smart Cities des Landkreises Hof ist es, die Digitalisierung zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten und einzusetzen. Daher ist Bürgerbeteiligung das wesentliche Fundament des Projekts. Die Bevölkerung wurde eingeladen, sich auf verschiedene Weise einzubringen.

Digitalisierung zum Nutzen der Bevölkerung

Nun fand ein weiterer zentraler Baustein des Smart Cities-Projektes statt: Zum so genannten „Co-Creation“-Workshop konnten sich Bürgerinnen und Bürger anmelden, um die digitale Zukunft des Landkreises selbst aktiv mitzugestalten. Landrat Dr. Oliver Bär begrüßte die rund drei Dutzend Teilnehmer dazu in den Räumlichkeiten der VHS Hofer Land und dankte ihnen. „Ich freue mich, dass Sie bereit sind, aktiv an der Gestaltung unserer digitalen Zukunft mitzuwirken“, so Landrat Dr. Bär. „Denn ich bin der festen Überzeugung, dass gerade wir als ländliche Region enorm von der digitalen Weiterentwicklung profitieren können. Wir können hier beides verbinden: Digitalisierung und Lebensqualität. Das haben wir den Metropolen voraus.“

Er wünsche sich, dass durch Smart Cities Projekte realisiert werden, die für jeden Einzelnen sinnvoll sind.

Dieses Grundprinzip verfolgt auch Projektleiter Andreas Gluth, der betonte: „Im Rahmen des Modellprojektes wollen wir Dinge entwickeln, die einen klaren, handfesten Nutzen für die Bevölkerung mit sich bringen. Es geht hier nicht um abgehobene digitale Luftschlösser. Deshalb ist die Mitwirkung von aktiven Menschen so wichtig für uns.“

Gemeinsamer Co-Creation-Workshop mit Köpfen aus der Region

Ein buntgemischter Personenkreis aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft tauschte sich beim Halbtages-Workshop intensiv aus, dachte vorhandene Projektideen weiter, entwickelte gemeinsam neue Ideen und verknüpfte Ansätze zu neuen integrativen Modellen. Dabei brachten alle ihre unterschiedlichen persönlichen Hintergründe aus Ehrenamt oder Beruf in Wirtschaft, IT, Verwaltung, Bildung, Wissenschaft und Institutionen mit ein.
In einem spielerischen Rahmen sprudelten schnell die Ideen, die in vier Arbeitsgruppen entwickelt wurden: Warum nicht, ein smartes Nahverkehrssystem für den Landkreis entwickeln, das neben Personen auch Produkte des regionalen Einzelhandels transportiert? Oder den digitalen Zwilling des Landkreises, der bereits durch Smart Cities entstanden ist, nutzen, um Hochwasser-Situationen zu projizieren? Wesentlich sei dabei die Zurverfügungstellung und gemeinsame Nutzung vorhandener Daten, des so genannten Data Lake.

Bei den Abschlusspräsentationen der Gruppen kristallisierten sich Themen wie Wasser, Datenverfügbarkeit sowie die digitale Teilhabe der Bevölkerung als Schwerpunkte heraus. Letztere – zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer allgemein – ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen aller weiteren Einzelprojekte. Denn um erfolgreich zu sein, müssen die smarten Anwendungen der Zukunft verstanden, akzeptiert und genutzt werden.

Wie es weitergeht: Auf Strategieentwicklung folgt Umsetzung

Welche Projekte final realisiert werden, wird nun entschieden. Projektleiter Andreas Gluth und sein Team sichten dazu die entwickelten Ideen und prüfen sie auf Umsetzbarkeit. Diese fließen dann mit in ein Strategiepapier ein. Insgesamt stehen dem Modellprojekt 17 Millionen Euro zur Verfügung, um smarte Anwendungen für den Landkreis zu schaffen und Barrieren abzubauen.

Das Smart Cities-Modellprojekt ist seitens des Bundes mit einer Laufzeit von sieben Jahren angelegt und gliedert sich in eine zweijährige Strategiephase sowie eine fünfjährige Umsetzungsphase.

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