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Pilotprojekt IoT-Pegelmessung

Das Internet of Things findet im Hofer Land erstmalig eine lebensnahe Anwendung: Mittels miteinander vernetzter Sensoren soll es im Landkreis zukünftig möglich sein, zum Beispiel die Pegelstände der Löschwasservorräte zu überwachen. Das Dashboard des Pilotprojekts können Sie hier einsehen.

Der Landkreis Hof wird als Smart City digitaler Vorreiter. Teil der Initiative ist das Pilotprojekt systematische Erfassung von Messwerten eines Gewässersystems dritter Ordnung. Dabei werden unterschiedliche Messdaten eines kleinen Gewässersystems in Echtzeit erhoben und verarbeitet. Etwa Bodenfeuchte, Niederschläge und Pegelstände. Das Ziel: Mess- und Kommunikationstechnik für die Prävention und das Management von zu viel oder zu wenig Wasser – also Hochwasser oder Dürre – erproben.

In Geroldsreuth bei Geroldsgrün im Frankenwald fiel heute der Startschuss für ein so genanntes Starterprojekt von hoferLand.digital, dem Smart-Cities-Modellprojekt des Landkreises Hof, in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Hof, der Firma ONENEO GmbH und der Gemeinde Geroldsgrün.

Das Internet of Things findet damit im Hofer Land eine lebensnahe Anwendung: Mittels miteinander vernetzter Sensoren soll es im Landkreis zukünftig möglich sein, zum Beispiel die Pegelstände der Löschwasservorräte zu erheben und zu überwachen. Dazu wurde heute an einem ersten Löschwasserteich auf dem Gemeindegebiet von Geroldsgrün ein so genanntes Thomsonwehr in Betrieb genommen. Dort wird nun nun mittels Sensortechnik sowohl der Zu- als auch der Abfluss gemessen und dadurch in Echtzeit die vorhandene Löschwassermenge ermittelt. In Folge sollen weitere Löschwasserstellen mit Sensoren ausgerüstet werden, wobei je nach Gegebenheiten vor Ort unterschiedliche Sensoren zum Einsatz kommen. Ziel ist, dass künftig alle Löschwasserteiche im Landkreis erfasst und die entsprechenden Daten zentral ausgewertet werden. Das Dashboard des Pilotprojekts können Sie hier einsehen.

„Wasser ist ein Mega-Thema des 21. Jahrhunderts“, so Landrat Dr. Oliver Bär. „Dabei müssen wir uns zum Teil scheinbare Selbstverständlichkeiten neu erarbeiten. Dies betrifft die Fragen der Trinkwasserversorgung, über die Sicherung des Löschwassers bei Trockenheit bis hin zum Schutz bei Starkregenereignissen.“

„Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel, wie Digitalisierung konkret genutzt werden kann und wie in der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Landkreis und Partnern praxisnahe Lösungen entstehen“, ergänzt Andreas Gluth, Programmleiter hoferland.digital.

Weitere Bilder finden Sie hier.

In unserer Instagram-Story berichten wir ebenfalls über Fortschritte zum Projekt. Zur Instagram Highlight-Story.

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